Lang lang ist’s her…

Ja, hab grad nachgeschaut. Der letzte Post ist vom 19. Februar. Das ist ja schon wieder eine Ewigkeit her! Nein, wir bauen nicht schon wieder um, diesmal ist mir was anderes dazwischen gekommen 🙂 Seit 23. Februar haben wir nämlich eine neue Mitbewohnerin. Da ist nämlich unsere kleine Tochter Leonie auf die Welt gekommen und seitdem gibt es noch etwas Süßes mehr in meinem Leben! Und natürlich gehört ihr erst mal der größte Teil meiner Zeit, dann kommt der Papa dran und ganz weit hinten finde ich vielleicht noch Zeit für meinen Blog. So wie jetzt gerade, wo die kleine Maus schläft und der Papa den Einkauf erledigt 🙂

Eigentlich würde ich euch gerne wieder was aus meiner Küche präsentieren, aber leider hab ich zwar hin und wieder was gebacken, das aber dann nicht fotografiert. Deshalb gibt’s ein paar Eindrücke von unserer Taufe. Da gab es auch eine super leckere Torte, die ich aber von einem Profi habe backen lassen. Hier geht’s zur Facebook Seite von unserer Tortenquelle.

Die Taufe fand an einem Samstag im engsten Familienkreis statt. Der Gottesdienst war sehr schön und anschließend gab es Kaffee und Kuchen bei uns zu Hause. Platz ist ja jetzt genug vorhanden! Der Tag endete dann mit einem gemeinsamen Abendessen ebenfalls bei uns zu Hause. Und hier gibt’s ein paar Bilder.

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Wie ist das eigentlich mit den Gummibärchen?

Es hat mal wieder geschneit! Ich muss sagen, wenn man zu Hause bleiben kann, dann kann es von mir aus schneien, aber wenn man raus auf die Straße muss und vielleicht noch eine Stunde Fahrt auf der hoffentlich schon geräumten Autobahn vor sich hat, dann nervt mich das weiße Zeug nur. Heute bin ich zu Hause und der Mann muss zum Glück auch nur nach Amberg und nicht nach Nürnberg fahren. Ich kann mich also gemütlich zurücklehnen und den Blick auf die weiße Pracht genießen.

Tja, aber weil ich das mit dem Rumsitzen nicht so lange kann, hab ich mich mal wieder mit meinen Rezepten beschäftigt. Nachdem ich ja schon versucht habe Marzipan selber zu machen, habe ich mich diesmal gefragt, wie das eigentlich mit Gummibärchen geht? Ich muss aber ehrlich sagen, beim Marzipan bin ich ja gescheitert. Das kauf ich lieber. Meins hat einfach nicht so geschmeckt und die Konsistenz war auch ganz weit weg von dem wie es sein sollte. Deshalb war ich auch sehr skeptisch ob man wirklich Gummibärchen, ohne einen gut sortierten Chemiebaukasten, selbst herstellen kann.

Ich hab also im Internet etwas recherchiert. Es gibt einige Rezepte, die sich nur geringfügig voneinander unterscheiden. Ich wollte nicht extra einkaufen gehen, deshalb hab ich mir was gesucht, was zu meinem Schrank Inhalt gepasst hat. Raus kam folgende Zutatenliste:

20 ml Saft (in meinem Fall Kirsche)
ca. 16 ml Sirup (bei mir: Holunderblüten)
10 g Zucker
1 TL Honig
20 ml Zitronensaft
4 Blatt Gelatine

Die Gelatine hab ich 5 Minuten in kaltem Wasser eingeweicht. Alle anderen Zutaten hab ich in einem kleinen Topf verrührt und erhitzt. Die gut ausgedrückte Gelatine hab ich dann zum Rest gegeben und dort aufgelöst. Das war’s auch schon! Als Form hab ich eine Sternen Silikon Eiswürfelform von IKEA benutzt. Ich hab die Sterne etwa zur Hälfte mit der Flüssigkeit befüllt und für zwei Stunden in den Kühlschrank gepackt.

Dann kam der spannende Teil! Bezüglich der Form war ich vorher schon skeptisch, weil ich da immer schon kaum die Eiswürfel raus bekomme. Ich wollte aber unbedingt Gummibärchen Sterne haben. Tja, selber Schuld! Auch mit „heißem Wasser über die Rückseite laufen lassen“, wollten sich die Sterne nicht im Ganzen aus der Form lösen lassen. Jedesmal ist mir mindestens einer der Zacken hängen geblieben. Also für Schönheit gibt’s schon mal 0 Punkte! Wie sieht es aber mit dem Geschmack und der Konsistenz aus? Also Geschmack find ich super. Die Konsistenz ist eigentlich auch OK, aber natürlich nicht zu vergleichen mit den gekauften. Die selbstgemachten sind nicht so fest und natürlich etwas klebrig. Vielleicht könnte man sie mit etwas Stärke bepudern um das in den Griff zu bekommen.

Fazit: Die Idee Gummibärchen selber zu machen und sie dann vielleicht sogar zu verschenken ist ganz nett. Man kann sicher auch mit der Geschmacksrichtung noch wilde Experimente machen, aber ein Ersatz für gekaufte sind sie meiner Meinung nach nicht. Sie sind gut, aber eben ganz anders.

Es Weihnachtet sehr!

Heute ist Heilig Abend! War das als Kind immer aufregend für mich! Es gab Zeiten, da war ich sooo froh, dass ich am Vormittag noch zur Probe für die Christmette gehen musste, oder dass eine Frühschicht von der KJG anstand, weil dann einfach die Zeit bis es richtig losging nicht so lang war.

Kaum ist man erwachsen und hat seinen eigenen Haushalt, wäre man froh über ein paar zusätzliche Stunden. Diesmal hab ich um 12 Uhr noch einen Frisörtermin! Das bringt mich gleich dazu einmal „Danke“ zu sagen. Danke an alle, die auch am Heilig Abend für uns da sind und Danke an alle, für die nicht jeder Feiertag auch ein freier Tag ist. Also DANKE an alle Beschäftigten im Einzelhandel, DANKE an alle die in Pflegeberufen tätig sind, DANKE an alle Bäckereien, die uns auch Sonn- und Feiertags mit frischen Brötchen beglücken und DANKE an alle die arbeiten müssen und die ich jetzt nicht explizit erwähnt habe!

Oft hört man ja, dass für uns Weihnachten nur noch Konsum sei und das viele gar nicht mehr wissen, was wir da eigentlich feiern. Tja, ich, aufgewachsen in einer Kleinstadt mitten in Bayern, jahrelang auf einer katholischen Schule, engagiert erst als Ministrantin, dann in der KJG und jetzt auch noch aktiv am Gemeindeleben beteiligt, kann da nicht so mitreden. In meinem Umfeld weiß jeder was da gefeiert wird und auch die Kirche gehört für uns einfach dazu. Geschenke gehören aber auch dazu. Nicht gerade weil ich unbedingt was haben möchte, sondern weil ich meiner Familie eine Freude machen will. Aber am wichtigsten ist für mich, das wir zusammen feiern und man kann die Gelegenheit nutzen einfach mal tief durchzuatmen und zur Ruhe zu kommen. Das wünsch ich auch all meinen Lesern. Kommt zur Ruhe und genießt den Moment!

Da bleibt mir jetzt nur noch zu sagen: Frohe Weihnachten und schöne Festtage!

Und mit einem lieben Gruß an meine ehemalige Deutschlehrerin Frau Decker, die mit uns immer ganz viele schöne Gedichte durchgenommen hat, möchte ich euch noch ein Weihnachtsgedicht von Joseph von Eichendorff mit auf den Weg geben:

Weihnachten

Klebefieber

Unsere Baustelle zu Hause ist zwar so gut wie abgeschlossen, aber ein paar Kleinigkeiten fehlen immernoch. Zum Beispiel sind noch ein paar Leisten am Boden und an der Holzdecke zu montieren, wir haben noch keine Nachttische, die neue Sockelleiste an der Küche fehlt, der Maler muss noch ein paar Sachen ausbessern und so weiter. Also alles nichts mehr Großes, aber fertig sind wir eben auch noch nicht.

Wie ihr bestimmt auf Facebook gesehen habt, ist vor kurzem meine Küche umgezogen. Einen neuen Kühlschrank hab ich jetzt auch und pünktlich zu meiner Dinner Runde waren alle Sachen, die ich zum Kochen brauche auch endlich in der Küche zu finden. Die Routine ist aber noch nicht ganz zurückgekehrt. Ich bin teilweise immernoch am suchen wo denn jetzt der Schneebesen ist, oder wo jetzt das Schneidebrett ist und das alles nur, weil es jetzt Seitenverkehrt ist. Ja, ja, der Mensch ist ein Gewohnheitstier 😉

Da das Thema „Umbau“ mich in diesem Jahr und vor allem in den letzten Monaten sehr beschäftigt hat, möchte ich euch nicht nur immer wieder einen Status von der Baustelle geben, sondern heute widme ich dem Ganzen einen eigenen Blog Post. Man hat ja immer wieder mit kleinen und großen Problemen zu kämpfen und bei der Lösung darf man auch gerne mal etwas kreativ sein. Momentan versuche ich alle Probleme mit dem Satz „Das kleben wir einfach!“ zu lösen. Klappt leider nicht so gut. Das letzte Problem was ich mit diesem Satz lösen wollte, war die Befestigung von Wandhaken für meine Handtaschen. Sosehr ich auch meine Tesa Powerstrip Wandhaken liebe, aber so eine George Gina & Lucy Handtasche ist für die doch einfach zu schwer 😦

Welches Problem ich aber ganz gut „kleben“ konnte war folgendes: Die Toilette in der neuen Wohnung war soweit eigentlich in Ordnung, weshalb wir uns gegen das komplette Ersetzen der Fliesen entschieden haben. Wir haben also nur das Waschbecken und die Toilettenschüssel ausgetauscht. Problematisch war allerdings, dass links und rechts neben der Toilette Griffe befestigt waren (behindertengerecht). Wir brauchten die natürlich nicht und haben sie abgeschraubt. Allerdings lachten uns jeweils zwei große Löcher in den Fliesen an. Das wollte ich natürlich nicht so lassen, also mussten Fliesenaufkleber her. Bei ebay hab ich tatsächlich passende gefunden und mit wenigen Handgriffen waren sie dann auch schon an Ort und Stelle angebracht. Man erkennt fast gar nicht, dass hier was drauf geklebt wurde. Sogar unser Installateur war ganz begeistert als er meine „neuen“ Fliesen gesehen hat.

Weihnachten steht vor der Tür!

So, ich meld mich auch mal wieder! Der Umbau liegt in den letzten Zügen und ich hoffe ich komm dann endlich mal wieder mehr zum Backen, Kochen, Fotografieren und Schreiben.

Ihr werdet euch bei dem Titel bestimmt denken: „Die Alte spinnt! Es ist doch erst Oktober!“ Wer sich das denkt, war wohl in letzter Zeit nicht beim Einkaufen. Klar, in den Supermärkten sind wir es ja schon gewohnt, dass ab September uns die Lebkuchen, der Glühwein, die Dominosteine etc. aus den Regalen entgegen lachen. Aber ich war am Freitag in Nürnberg im Franken-Center unterwegs auf der Suche nach herbstlichem Deko-Kram. Mein erster Stop war bei Nanu Nana und da ist ja schon der ganze Laden auf Weihnachten eingestellt. Also hab ich’s bei Depot versucht. Ja, mit gutem Willen findet man noch was, was man auch als Herbstdeko verkaufen kann, aber eigentlich schreit auch hier schon alles ADVENT und WEIHNACHTEN. Sogar beim Müller liegen schon die Adventskalender mit edlen Düften bereit. Ja, was soll ich denn jetzt schon mit einem Adventskalender anfangen??? Bis ich den brauch, hab ich ihn wahrscheinlich schon so oft von A nach B geräumt, dass ich ihn am 1. Dezember gar nicht mehr finde! Aber der Einzelhandel argumentiert ja damit, dass die Verbraucher (also WIR) das so haben wollen. Mich hat da aber noch keiner gefragt! Ich will jetzt Kürbisse, bunte Blätter, Kastanien, rote Äpfel … keine Weihnachtskugeln, Rentiere, Kunstschnee, und alles in silber und gold. Na ja, vielleicht bin ich ja die Ausnahme!

Was für mich aber genauso zu Weihnachten gehört wie auch zu jeder anderen Zeit im Jahr, ist Marzipan! Ich liebe Marzipan und deshalb wollte ich mal wissen, wie man das denn eigentlich herstellt. Rezepte im Internet gibt es viele. Ich hab mich mal wieder auf Chefkoch.de berufen und hab mir da mal eins rausgesucht. Eigentlich ganz einfach: Mandeln ganz fein mahlen (hab jetzt ne elektrische Kaffeemühle dafür), mit Puderzucker verkneten und etwas Bittermandel-Aroma dazu. Ja, leider hat das bei mir mit der Konsistenz nicht geklappt. Aus den Mandeln kam nicht so viel Öl raus, damit das Ganze eine schöne teigige Masse wird. Also hab ich etwas neutrales Pflanzenöl dazu gegeben. Das wurde dann schon besser, aber letztendlich war es immer noch sehr krümelig. Ich hab’s dann mal probiert und ich fand es hat nur im Ansatz nach Marzipan geschmeckt. Der Puderzucker war viel zu dominant. Fazit: Nicht die richtige Konsistenz und nicht der richtige Geschmack = Projekt gescheitert! Ich hab auch keine Fotos gemacht, weil das Trauerspiel wollte ich nicht auch noch für die Nachwelt festhalten. Kurzerhand hab ich einen 0815 Schokokuchen gebacken und das krümelige Zeug da mit unter gemischt. Schließlich muss man es ja nicht wegwerfen! Ich werde aber noch einen weiteren Versuch wagen und dann ein Rezept mit Honig statt Puderzucker ausprobieren. Ihr dürft gespannt sein!

Sollte schon jemand Erfahrungen mit selbstgemachten Marzipan haben, bitte hinterlasst mir doch einen Kommentar!!! Ich bin für alle Tipps und Tricks dankbar!!!