Produkttest – Dr. Oetker Erdbeersoße ohne Kochen

Mensch Leute! Ich bin momentan in einer Back-Krise! Der letzte Kuchen, den ich gebacken habe (ein Marmorkuchen!) ging so in die Hose, dass er im Müll landete. In all den Jahren, in denen ich schon den Rührlöffel schwinge, ist mir das vielleicht zwei oder drei Mal passiert, dass ich einen Kuchen wegwerfen musste! Auch die Kuchen, die ich für den 60. Geburtstag von meinem Papa gebacken habe sind nicht so geworden, wie man es von mir kennt. Sie waren aber wenigstens genießbar. Jedenfalls gibt’s deshalb jetzt nix gebackenes. Ich hatte nämlich das Glück, dass ich ausgewählt wurde für Dr. Oetker die neue Erdbeersoße ohne Kochen zu testen. Und mit diesem Päckchen erging es mir wie folgt:

Also, nachdem der Brief eingetrudelt ist, bin ich in den Supermarkt getigert und hab mir eine leckere Schale Erdbeeren geholt. Da ich ja ein eher ungeduldiger Mensch bin, hab ich mir jetzt nicht den super-duper Nachtisch überlegt, in welchem ich dann die Soße einbaue. Ich entschied mich einfach für (fertiges) Eis mit Sahne, Erdbeeren und Erdbeersoße. Die Soße ist ganz easy gemacht. Einfach 250g Erdbeeren und das Päckchen in den Mixer, eine Minute mixen und FERTIG! Super leicht und super lecker! Ich kann’s echt empfehlen! Ich hätte sogar das Eis weglassen können, weil die Sahne mit der Erdbeersoße schon so lecker war, dass ich mich hätte reinlegen können. Wenn’s mal schnell gehen soll, werd ich wieder auf die Erdbeersoße von Dr. Oetker zurückkommen. Versucht es doch einfach mal selbst 🙂

Das Produkt wurde mir von Dr. Oetker kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Spekulatius müssen weg! – Tiramisu als Resteverwertung

Ich muss zugeben bei uns bleibt an Schokolade, Plätzchen, Lebkuchen etc. eigentlich nie was übrig. Wir haben bis Anfang Januar meist alles vernichtet, was auch darauf zurückzuführen ist, dass wir gleich nicht so viel vorher ansammeln. Diesmal hatte ich aber tatsächlich noch eine Packung Spekulatius im Schrank und die musste jetzt weg. Da kam es mir gerade recht, dass ich für einen 30ten Geburtstag eine Nachspeise beisteuern durfte.

Ihr braucht folgende Zutaten:

200g Sahne
250g Mascarpone
250g Quark
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200g Spekulatius
400g gemischte Beeren (tiefgekühlt)

Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker werden gut miteinander verrührt. Dann die Sahne steif schlagen und unter die Masse heben. In eine eckige Auflaufform schichtet man erst etwas von der Creme, dann die Spekulatius, darüber die Beeren (am Besten noch im gefrorenen Zustand), dann wieder Creme und Spekulatius bis alles aufgebraucht ist. Wenn man die Beeren noch gefroren zugibt, dann sollte man das Tiramisu schon am Tag vorher machen, damit die Früchte auftauen und das ganze gut durchziehen kann. Zum Schluss könnt ihr natürlich noch etwas Kakao drauf geben, dann sieht es auch noch richtig wie ein Tiramisu aus.

Das Rezept hab ich mal wieder bei Chefkoch.de entdeckt 🙂

Dinner mit Freunden

Ich bin ja ein großer Fan von „Das Perfekte Dinner“ auf VOX. Ich schaff es zwar im Moment nicht jede Folge anzuschauen, aber wenn’s passt, kann ich auch mal drei Folgen hintereinander anschauen. Schon länger hatten wir im Freundeskreis mal beschlossen selber so eine Dinner Runde zu veranstalten. Leider konnten wir es bisher noch nicht in die Tat umsetzen. Aber bei einer lustigen Stammtischrunde kam das Thema wieder auf und diesmal haben wir Nägel mit Köpfen gemacht. Wir waren an dem Abend sechs Mädels und alle waren von der Idee begeistert. Also beschlossen wir im November soll’s losgehen. Gestern war es dann tatsächlich soweit. Ich durfte die erste Gastgeberin sein. Meine Aufgabe: Menükarten gestalten, diese einen Tag vorher an meine Gäste verteilen und ein möglichst perfektes drei Gänge Menü servieren!

Die Menükarten hab ich selbst gebastelt und Freitag Abend waren sie bei meinen Gästen im Briefkasten.
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Mein Menü stand unter dem Motto „Servus Herbst!“. Da ja nächste Woche schon der erste Advent ist, wollte ich den Herbst mit meinem Dinner kulinarisch verabschieden. Am Samstag um 19 Uhr begrüßte ich meine Gäste mit einer „Roten Bowle“. Diese bestand aus einem drittel Apfelsaft, einem drittel Kirschsaft, einem drittel Sekt, einem Spritzer Amaretto und in Amaretto eingelegte Waldfrüchte. Für die alkoholfreie Variante hab ich einfach den Amaretto weg gelassen und einen alkoholfreien Sekt verwendet. War wirklich lecker!

Zum Aperitif gab es noch ein selbstgemachtes Focaccia mit geröstetem Knoblauch und Rosmarin und dazu Butter mit Bad Reichenhaller Kräutersalz. Das Rezept hab ich von einem meiner Lieblingsblogs „Kochkarussell“ den die liebe Mia schreibt. Bei ihr hab ich schon öfter tolle Rezepte abgestaubt. Meine Freundin meinte es schmeckt wie in Rom. Kann man ein schöneres Kompliment bekommen? Ich denke nicht! 🙂

Zur Vorspeise servierte ich eine Kürbis-Kokos-Suppe (mit Ingwer). Das Rezept kam mal wieder von Chefkoch.de.

Es folgte ein Schnitzel á la Flammkuchen mit Herzoginkartoffeln und Salat.

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Den Abschluss bildete mein Dessert: Heißer Keks mit Vanilleeis und Orangen Mousse.

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Für den Heißen Keks hab ich einen Teig aus
150g Butter
150g Zucker
1 Ei
150g Mehl
1/2 TL Backpulver
100g backfeste Schokostücke

zusammengerührt (erst Butter, Zucker und das Ei, dann den Rest dazu). Diesen Teig hab ich in feuerfeste Förmchen gefüllt und ca. 20 – 25 Minuten bei 170°C im Ofen gebacken. Der Teig sollte oben goldbraun und etwas knusprig sein, innen ist er aber noch weich und fluffig.

Den Tisch hab ich passend zum Motto in herbstlichen Farben mit kleinen Zierkürbissen dekoriert.

Nach erfolgreichen drei Gängen ging es ans Punkte vergeben. Ich hab kleine Kärtchen vorbereitet mit den Zahlen 1 bis 10 drauf. Jeder musste nur die gewünschte Zahl ankreuzen. Die Kärtchen sind in ein Kuvert gewandert, das zugeklebt wurde. Wenn alle durch sind, werden die Punkte ausgezählt und wir sehen wer gewonnen hat. Für den Gewinner gibt es einen Buch-Gutschein.

Ich fand den Abend einfach wunderbar! Es hat alles so geklappt wie ich mir das vorgestellt habe und mir persönlich hat jeder Gang sehr gut geschmeckt. Es hätte alles noch ein bisschen wärmer sein können, aber da muss ich einfach noch an meiner Organisation arbeiten 😉 Jetzt hab ich es hinter mir und darf die nächsten Male ganz entspannt genießen! Ich freu mich drauf!

Wie bei der Oma!

Also ich bin ja zu einer Zeit aufgewachsen, in der es noch keinen gesetzlichen Anspruch für einen Krippenplatz gab. Meine Eltern waren aber dennoch beide berufstätig und ich war einfach bei Oma und Opa. In den Kindergarten ging ich erst mit vier Jahren. Ja, so war das bei mir.

Die Oma hat natürlich auch immer gut für uns gekocht und was ich ganz besonders gern mochte waren Mehlspeisen. Vorher gab’s immer eine Suppe (die mochte ich nicht) und dann gab’s zum Beispiel gefüllte Roggen, Apfelstrudel oder Semmelschmarrn mit Apfelkompott. Heute stell ich euch das Rezept für gefüllte Roggen vor.

Zutaten:
1 Liter Milch
4 Eier
2 EL Zucker
1/2 Pck. Vanillezucker
6 Milchbrötchen
Erdbeerkonfitüre

Die Milch in eine Schüssel geben und die Eier, den Zucker und Vanillezucker dazu geben. Alles mit dem Schneebesen schaumig schlagen. Die Brötchen halbieren (nicht wie bei belegten Semmeln, sondern in der Mitte auseinander brechen), das Innere heraus pulen und in die Milch geben. In die Brötchenhälften jeweils einen Teelöffel Erdbeerkonfitüre geben und das Innere aus der Milch wieder in das Brötchen stopfen. Die gefüllten Brötchen in die Milch geben und kurz einweichen lassen.

Eine Auflaufform einfetten und die Brötchen hinein schichten. Die restliche Milch darüber gießen und das ganze bei 180°C Heißluft ca. 45 Minuten im Ofen backen.

Das Ganze mit Vanillesoße servieren.

Guten Appetit!

Viel Arbeit… und „Mein Bayern“

So Leute! Es geht los! Wir haben endlich den Schlüssel zu unserer zweiten Wohnung bekommen und sind jetzt seit einer Woche fleißig am werkeln. Überall mussten die Tapeten runter, teilweise haben wir die Holzdecken entfernt und der Wanddurchbruch ist auch schon vorbereitet. Also eigentlich ist in der Woche schon viel passiert.

Für’s Bloggen bleibt leider gerade so gut wie keine Zeit. Meine (wenigen) Props sind jetzt auch erst mal in einer Kiste verstaut, also mit Fotos sieht es gerade auch schlecht aus. Aber nach dem Umbau hab ich die Küche endlich auf der Seite, wo ich richtig viel Licht hab und meine neue Küchenmaschine, die ich euch noch vorstellen möchte, hat dann auch ihren Platz. Da kann ich mich wieder richtig austoben! Ihr dürft also gespannt sein.

Ich hab es aber geschafft euch noch einen Post aus der Reihe „Mein Bayern“ zusammen zu stellen. Diesmal wird es kulinarisch 🙂 Es gibt saure Bratwürste. Das ist unser traditionelles Essen am Heilig Abend, aber wenn es mich unterm Jahr überkommt, dann gibt’s die auch mal zwischendrin. Und so mach ich sie:

Zutaten:

Gemüse Zwiebeln (Menge nach Geschmack)
Essig (z.B. Altmeister von Hengstenberg) + Essig Essenz
Sauerbraten Gewürz (da sind Pfefferkörner, Lorbeerblatt, Senfsaat, Koriander, uvm. drin – ihr könnt ja mal danach googeln)
Salz und Zucker
Bratwürste

Erst müsst ihr den Sud ansetzen. Dazu nehme ich einen großen Topf in den ich ca. 2 EL Essig Essenz und so viel Essig gebe, dass der Boden gerade so bedeckt ist. Dann kommt so viel lauwarmes Wasser drauf, bis der Topf halb bis dreiviertel voll ist. Etwas Zucker, Salz und etwa einen EL der Sauerbraten Gewürzmischung hineingeben. Gut durchrühren. Beim Salz lieber etwas sparsamer sein, weil die Würste auch noch Würze mitbringen. Ich probier den Sud immer. Wenn er schön sauer ist, aber nicht so dass es mich gleich schüttelt, dann ist er gut. Meistens muss ich aber noch einen Schuss Essig dazu geben. Wenn es zu sauer ist, dann kann noch etwas Zucker rein.

Die Gemüsezwiebeln schälen, in feine Scheiben schneiden und zum Sud geben. Den Sud aufkochen und dann bei mittlerer Temperatur die Zwiebeln garen. Bevor die Zwiebeln weich sind die Bratwürste dazu geben und die Würste gar ziehen lassen. Der Sud darf nicht mehr kochen! Bei dünnen Bratwürsten kann das ca. 10 Minuten dauern. Am Besten eine raus nehmen und anschneiden, wenn man sich nicht sicher ist.

Dann kann ich nur noch sagen: Guten Appetit!
Bei uns gibt’s immer noch VIEL Weißbrot dazu, damit man den Sud gut aufditschen kann.