Schnell und einfach – Schoko Brötchen

Wenn mich beim Bäcker die Lust auf was Süßes überkommt, greife ich nicht zu Sahnetorte, Bienenstich oder irgendwelchen Plunderteilen. Nein! Mich kann ein Bäcker begeistern, der zum Beispiel Sandgebäck oder Schoko Brötchen im Angebot hat. Auch mit super schokoladigen rießen Muffins oder Cookies kann man mich beglücken. Sowas gibt’s nicht bei jedem, aber bei mir im Ort hat jeder Bäcker so seine passenden Kleinigkeiten für mich.

Diesmal bin ich aber nicht zum Bäcker, sondern einfach nur schnell an den Kühlschrank gehuscht. Dort schlummerte noch eine Packung Quark. Und in wenigen Minuten hatte ich super leckere Schoko Brötchen aus Quark-Öl-Teig im Ofen. Super schnell gemacht und ich find sie soooooooo lecker!

Ihr braucht dazu:
300g Mehl
250g Quark
4 EL Milch
4 EL neutrales Öl, z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl
1 Päckchen Backpulver
100g Zucker
100g Schokolade grob gehackt oder backfeste Schokostücke
2 Eier

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Alle Zutaten außer einem Ei und der Schokolade zu einem geschmeidigen Teig verrühren (mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine). Dann die Schokolade gut unterheben. Mit zwei Löffeln werden dann Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gesetzt. Etwas Platz dazwischen lassen, weil die Brötchen ein bisschen auseinander laufen. Bei mir hat die Menge ca. 9 Brötchen ergeben. Das übrige Ei verquirlen und damit den Teig bestreichen. Ab in den Ofen und nach ca. 15 bis 20 Minuten sind die kleinen Leckereien fertig.

Mir schmecken sie am besten vollständig ausgekühlt mit einem Latte Macchiato. Sie kommen aber sicher auch beim Brunch gut an oder im Picknickkorb. Da es sich bei den Brötchen eher um einen Kuchen als um Brötchen handelt, kann man sie einfach pur vernaschen.

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Vanillesirup als Gastgeschenk

Heute ist Dinner Nummer 3 unserer privaten „Das perfekte Dinner“ Runde. Diesmal geht’s zu unserer Sabine, die uns auf eine Reise um die Welt mitnimmt. Der Aperitif startet in Italien mit einem Orancio, bei der Vorspeise bleiben wir mit einer Kartoffel-Käse-Suppe in unserer deutschen Heimat, den Höhepunkt bilden mexikanische Tex-Mex mit Nachos und abschließend noch ein Abstecher nach Belgien, wo uns Waffeln mit Eis erwarten. Na? Seid ihr jetzt auch schon am sabbern? Ich freu mich jedenfalls auf den Abend!

So, als netter Gast bringt man natürlich was mit. Da ich ja selber gerne in der Küche stehe, wollte ich unbedingt was selbstgemachtes als Gastgeschenk mitbringen. Ich hab mich für einen total leckeren Vanillesirup und ein paar Chocolate Chip Cookies entschieden. Mit dem Sirup kann man wunderbar Kaffee aufpeppen und auch im Naturjoghurt soll er sich ganz gut machen. Hab ich aber selber noch nicht probiert. Die Herstellung ist so super easy und das Ergebnis ist für mich fast besser als der gekaufte. Und so geht’s:

Zutaten (für ca. 250 ml Sirup):
300 g Zucker
300 ml Wasser
1 Vanilleschote (oder flüssiges Vanillearoma z.B. Finess von Dr. Oetker)

Den Zucker, Wasser und Vanille in einen Topf geben und aufkochen. Bei einer Vanilleschote das Mark herauskratzen und die Schote auch mit rein geben. Die aber vor dem Abfüllen wieder heraus fischen! Immer schön rühren! Bei mittlerer Hitze dann mindestens 10 Minuten köcheln lassen, bis der Sirup eingedickt ist. Eventuell dauert es auch noch etwas länger. Man kann die Konsistenz testen indem man einen Löffel voll Sirup auf einen kleinen Teller gibt und schaut wie die Konsistenz nach dem Abkühlen ist. Wenn die Konsistenz passt, könnt ihr den Sirup in eine heiß ausgespülte Flasche abfüllen. Der Sirup ist etwa 6 Monate haltbar (solange hält der aber bei mir nicht durch 🙂 ).

Für die Cookies hab ich wieder auf ein Rezept von Chefkoch.de zurückgegriffen. Ich wollte diesmal nicht diese Amerikanischen riesen Kekse, die relativ flach sind. Diese Kekse bleiben schön dick und sind dabei innen richtig schön fluffig. Das Rezept findet ihr hier.

So, jetzt hoffe ich, dass die Zeit bis 19 Uhr ganz schnell rum geht. Ich hab nämlich schon mörder Hunger! Und ich hoffe meine Gastgeberin findet mein Geschenk genauso lecker wie ich 🙂

Vanillesirup

Himmlische Zimtschnecken

Ich muss ja zugeben, ich war die letzten Tage etwas ratlos. Die Zeit nach Weihnachten ist irgendwie …. ich weiß gar nicht wie ich es in ein Wort packen soll!
Ich hab keine Ahnung wie ich die Wohnung dekorieren soll! Für Frühling ist es noch zu früh, vom Winter will ich eigentlich auch nichts mehr wissen und mit Fasching hab ich nix am Hut. Klar hab ich schon so Sachen, die man immer sehen kann, aber da fehlt einfach der Schwung im Moment. Genauso geht es mir beim Backen. Die letzten Monate war alles beeinflusst von Zimt und Nüssen, einfach alles sehr weihnachtlich. Jetzt sind wir im neuen Jahr, die Plätzchen und Lebkuchen sind weg, aber auf das frische Obst müssen wir noch etwas warten. Gut dass mir wieder eingefallen ist, dass ich ja schon ewig mal Zimtschnecken ausprobieren wollte. Der eigentliche Plan war, sie erst mal in einem schwedischen Möbelhaus zu probieren und dann zu entscheiden, ob ich sie wirklich backen möchte, da ich und Hefeteig nicht wirklich die besten Freunde sind. Nachdem ich aber bei Chefkoch.de eine amerikanische Variante entdeckt hab, bei der Vanillepudding im Teig mit drin ist, gab es kein Halten mehr. Ich musste sie einfach ausprobieren!

Hier sind die Zutaten:

Für den Teig
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
100 ml Wasser
500 ml Milch
5 EL Zucker
120 g Butter
2 Päckchen Trockenhefe
2 Ei(er)
1 TL Salz
800 g Mehl

Für die Füllung
100 g Butter, flüssig
300 g Zucker, brauner oder mit weißem gemischt
5 TL Zimtpulver

Für das Frosting
125 g Puderzucker
125 g Frischkäse
60 g Butter
1 Päckchen Vanillinzucker

Ich hab bei der Füllung nur 100g Butter verwendet und vom Frosting hab ich nur die Hälfte von dem gemacht, was im ursprünglichen Rezept steht. Ich fand’s so super gut, mehr wäre mir wohl zu viel gewesen, aber das ist geschmacksache.

Los geht’s mit der Zubereitung!

Erst wird das Puddingpulver mit dem Wasser glatt gerührt. Währenddessen die Milch aufkochen und das im Wasser gelöste Puddingpulver hineinrühren bis es etwas fest wird. Das ging bei mir ruck zuck. Den Topf vom Herd nehmen und die Butter unter Rühren im Pudding schmelzen. Dann den Zucker und die Eier einrühren. In den lauwarmen Pudding die Trockenhefe einrühren.

Salz und Mehl in einer Schüssel mischen und den Pudding dazu geben. Das ganze zu einem leicht klebrigen Teig verarbeiten (am Besten mit den Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine). Den Teig gehen lassen bis er sich verdoppelt hat. Im Rezept steht ein bis zwei Stunden. Bei mir quoll er nach ca. 45 Minuten schon über die Schüssel 🙂

Nun den Teig halbieren und die eine Hälfte auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche (nicht am Mehl sparen!) zu einem flachen Rechteck klopfen. Man braucht wirklich kein Nudelholz, das geht mit den Händen ganz gut. Die Butter für die Füllung schmelzen und den Teig mit der Hälfte der flüssigen Butter bestreichen. Darüber die Hälfte der Zucker-Zimt-Mischung verteilen und den Teig von der langen Seite eng aufrollen. Die Rolle in Scheiben schneiden und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Genauso mit der anderen Hälfte des Teiges verfahren. Die fertigen Schnecken noch mal ca. 30 Minuten gehen lassen.

Bei 200°C Umluft 20 Minuten backen, bis sie schön gold-gelb sind.

Die Zutaten für das Frosting miteinander verrühren (die Butter sollte weich sein) und über die noch warmen Zimtschnecken geben. Ihr könnt sie dann sofort warm vernaschen, oder eben auch kalt wie einen Kuchen. Da bei uns nicht alle an einem Tag aufgegessen wurden, hab ich sie mit Frischhaltefolie abgedeckt und sie schmecken auch am nächsten Tag noch super saftig.

Der Aufwand bei der Herstellung ist, wie bei jedem Hefeteig, etwas größer, aber ich muss sagen es lohnt sich! Der Duft und vor allem der Geschmack entschädigen für den Aufwand in jedem Fall.

Advent, Advent…schon das zweite Lichtlein brennt!

Mein Gott, wie die Zeit vergeht! Ich hab doch gerade erst die Adventsdeko vom Dachboden geholt, da sind es doch tatsächlich nur noch 15 Tage bis Heilig Abend. Kaum dreh ich mich noch dreimal um, dann ist es auch schon soweit. Was die Weihnachtsgeschenke angeht, bin ich zum Glück auf einem guten Weg, aber alle hab ich noch nicht. Plätzchen muss ich auch unbedingt noch ein paar machen, weil ich hab in diesem Jahr wieder viele neue Rezepte ausprobiert und ich muss sagen, bisher bin ich vom Ergebnis nicht übermäßig begeistert. Also geh ich am Wochenende noch die Klassiker wie Zimtsterne und Mandelsplitter an. Die schmecken einfach immer! Wenn aber jemand noch den ultimativen Plätzchen-Tipp für mich hat, gerne her damit!

Vergangenen Sonntag war meine Verwandschaft bei uns zu besuch. Da wie gesagt die Plätzchen-back-Aktion noch nicht abgeschlossen ist, hab ich mir gedacht, ich mach mal wieder eine Torte. Das hab ich wirklich schon lang nicht mehr gemacht. Ich entschied mich für eine Mozart-Torte, die ich bei Chefkoch.de entdeckt habe. Das Rezept findet ihr hier. Die Einzige Abwandlung die ich gemacht habe, war bei der Pistazien Sahne. Ich hab die Sahne mit dem Mark einer Vanilleschote aufgeschlagen und dann 25g gehackte Pistazien untergehoben. So hatte die Torte noch etwas knuspriges dabei. Das fand ich persönlich richtig lecker!

Neben der Torte gab es noch Spekulatius Cupcakes, die ich vor kurzem auf Danis Blog „KLITZEKLEIN“ entdeckt hab. Hier kommt ihr direkt zum Rezept *klick*. Ich muss euch sagen, die sind ja so verdammt lecker!!! Der knusprige Spekulatius Boden, darüber ein saftiger, super schokoladiger Teig, gekrönt von einem himmlischen Frosting! Zum dahinschmelzen! Und ganz einfach gemacht! Sogar bei mir sahen die kleinen Dinger richtig schön aus! Die gibt’s sicher demnächst noch mal!

Mal wieder Muffins

Ich würde euch echt so gern öfter mal einen Beitrag präsentieren, aber in letzter Zeit klappt das nicht so. Wenn das Wetter natürlich so bombastisch ist wie dieses Wochenende, sitzt man auch nicht so gern im Kämmerlein vorm PC. Auf unseren Umbau kann ich es nicht schieben, weil der lässt noch auf sich Warten. Die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam. Egal! Irgendwann wird das auch noch!

So, genug gejammert! Jetzt gibt’s von mir mal wieder leckere Muffins mit Schokolade und Erdnussbutter. Meine momentane Lieblingskombination! Das Rezept kommt mal wieder von Chefkoch.de. Und schon geht’s los!

Zutaten für die Füllung

85g Frischkäse, zimmerwarm
60g Erdnussbutter, cremig
15g Zucker
1 EL Milch

Zutaten für den Teig

270g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
20g Kakaopulver, ungesüßt
1 Prise Salz
150g Butter, weich
250g Zucker
2 große Ei(er)
60g Schokolade, zartbitter, geschmolzen
250 ml Milch
2 TL Vanilleextrakt

Außerdem

50g zartbitter Schokolade zum Dekorieren

Zunächst Frischkäse, Erdnussbutter, Zucker und Milch miteinander verrühren und zur Seite stellen. Diese Masse ist für den Erdnussbutter-Kern.

Für den Teig Mehl, Backpulver, Kakao und Salz mischen und die Schokolade schmelzen. Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren und dann die Eier und die geschmolzene Schokolade dazu geben. Gut verrühren bis eine geschmeidige Masse entstanden ist. Die Milch mit dem Vanilleextrakt und der Mehlmischung unterrühren.

Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Teig bis etwas weniger als zur Hälfte einfüllen. Darauf einen Teelöffel voll von der Erdnussbutter-Masse geben und mit Teig bedecken.

Backofen auf 180°C vorheizen und die Muffins etwa 25 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen mindestens 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Wenn sie ganz abgekühlt sind, kann man sie noch mit der restlichen Schokolade dekorieren.

Der Teig reichte bei mir für 12 normale Muffins und noch ein paar Minimuffins. Laut der Angabe aus dem Rezept reicht der Teig für 18 Muffins.