Wie ist das eigentlich mit den Gummibärchen?

Es hat mal wieder geschneit! Ich muss sagen, wenn man zu Hause bleiben kann, dann kann es von mir aus schneien, aber wenn man raus auf die Straße muss und vielleicht noch eine Stunde Fahrt auf der hoffentlich schon geräumten Autobahn vor sich hat, dann nervt mich das weiße Zeug nur. Heute bin ich zu Hause und der Mann muss zum Glück auch nur nach Amberg und nicht nach Nürnberg fahren. Ich kann mich also gemütlich zurücklehnen und den Blick auf die weiße Pracht genießen.

Tja, aber weil ich das mit dem Rumsitzen nicht so lange kann, hab ich mich mal wieder mit meinen Rezepten beschäftigt. Nachdem ich ja schon versucht habe Marzipan selber zu machen, habe ich mich diesmal gefragt, wie das eigentlich mit Gummibärchen geht? Ich muss aber ehrlich sagen, beim Marzipan bin ich ja gescheitert. Das kauf ich lieber. Meins hat einfach nicht so geschmeckt und die Konsistenz war auch ganz weit weg von dem wie es sein sollte. Deshalb war ich auch sehr skeptisch ob man wirklich Gummibärchen, ohne einen gut sortierten Chemiebaukasten, selbst herstellen kann.

Ich hab also im Internet etwas recherchiert. Es gibt einige Rezepte, die sich nur geringfügig voneinander unterscheiden. Ich wollte nicht extra einkaufen gehen, deshalb hab ich mir was gesucht, was zu meinem Schrank Inhalt gepasst hat. Raus kam folgende Zutatenliste:

20 ml Saft (in meinem Fall Kirsche)
ca. 16 ml Sirup (bei mir: Holunderblüten)
10 g Zucker
1 TL Honig
20 ml Zitronensaft
4 Blatt Gelatine

Die Gelatine hab ich 5 Minuten in kaltem Wasser eingeweicht. Alle anderen Zutaten hab ich in einem kleinen Topf verrührt und erhitzt. Die gut ausgedrückte Gelatine hab ich dann zum Rest gegeben und dort aufgelöst. Das war’s auch schon! Als Form hab ich eine Sternen Silikon Eiswürfelform von IKEA benutzt. Ich hab die Sterne etwa zur Hälfte mit der Flüssigkeit befüllt und für zwei Stunden in den Kühlschrank gepackt.

Dann kam der spannende Teil! Bezüglich der Form war ich vorher schon skeptisch, weil ich da immer schon kaum die Eiswürfel raus bekomme. Ich wollte aber unbedingt Gummibärchen Sterne haben. Tja, selber Schuld! Auch mit „heißem Wasser über die Rückseite laufen lassen“, wollten sich die Sterne nicht im Ganzen aus der Form lösen lassen. Jedesmal ist mir mindestens einer der Zacken hängen geblieben. Also für Schönheit gibt’s schon mal 0 Punkte! Wie sieht es aber mit dem Geschmack und der Konsistenz aus? Also Geschmack find ich super. Die Konsistenz ist eigentlich auch OK, aber natürlich nicht zu vergleichen mit den gekauften. Die selbstgemachten sind nicht so fest und natürlich etwas klebrig. Vielleicht könnte man sie mit etwas Stärke bepudern um das in den Griff zu bekommen.

Fazit: Die Idee Gummibärchen selber zu machen und sie dann vielleicht sogar zu verschenken ist ganz nett. Man kann sicher auch mit der Geschmacksrichtung noch wilde Experimente machen, aber ein Ersatz für gekaufte sind sie meiner Meinung nach nicht. Sie sind gut, aber eben ganz anders.

Advertisements

Wenn ihr Lust habt, hinterlasst mir doch einen Kommentar! Ich würde mich freuen!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s