Viele bunte Knöpfe

Wer von euch gerne mal auf Pinterest stöbert, hat vielleicht schon mal ein Bild aus Knöpfen entdeckt. Ich bin jedenfalls mal zufällig auf ein Bild von einem Baum gestoßen, dessen Blätter aufgeklebte Knöpfe waren. Ich fand die Idee so toll, das wollte ich unbedingt mal ausprobieren! Jetzt war nur die Frage, wo bekomm ich günstig viele Knöpfe her? Wenn man die nämlich so im Laden beim Nähzubehör kauft, kann das ganz schön ins Geld gehen und meistens gibt’s da ja auch nicht so viele von einer Sorte. Das hört der Einzelhandel jetzt wieder nicht gern, aber in so einem Fall muss einfach das Internet ran! Ich hab mir einen Beutel mit 1000 verschiedenen Knöpfen für nicht ganz 8 Euro bei Ebay gekauft. Die waren ruck zuck geliefert und dann konnte es auch schon losgehen.

Da die Knöpfe wirklich sehr bunt waren, hab ich mich für einen Schmetterling statt für einen Baum entschieden. Dazu hab ich erst den Schmetterling aus gelben Tonpapier ausgeschnitten und den Körper aus schwarzem Tonpapier drauf geklebt. Dann hab ich die Knöpfe mit flüssigem Bastelkleber auf die Flügel geklebt und alles gut trocknen lassen. Dann muss der Schmetterling nur noch auf die Leinwand und als Rahmen hab ich noch mal ein paar Knöpfe drum rum geklebt. Alles ganz easy!

Wer noch mehr Ideen sehen will, kann gerne meiner Pinnwand folgen.

Knopfbild1

Wie ist das eigentlich mit den Gummibärchen?

Es hat mal wieder geschneit! Ich muss sagen, wenn man zu Hause bleiben kann, dann kann es von mir aus schneien, aber wenn man raus auf die Straße muss und vielleicht noch eine Stunde Fahrt auf der hoffentlich schon geräumten Autobahn vor sich hat, dann nervt mich das weiße Zeug nur. Heute bin ich zu Hause und der Mann muss zum Glück auch nur nach Amberg und nicht nach Nürnberg fahren. Ich kann mich also gemütlich zurücklehnen und den Blick auf die weiße Pracht genießen.

Tja, aber weil ich das mit dem Rumsitzen nicht so lange kann, hab ich mich mal wieder mit meinen Rezepten beschäftigt. Nachdem ich ja schon versucht habe Marzipan selber zu machen, habe ich mich diesmal gefragt, wie das eigentlich mit Gummibärchen geht? Ich muss aber ehrlich sagen, beim Marzipan bin ich ja gescheitert. Das kauf ich lieber. Meins hat einfach nicht so geschmeckt und die Konsistenz war auch ganz weit weg von dem wie es sein sollte. Deshalb war ich auch sehr skeptisch ob man wirklich Gummibärchen, ohne einen gut sortierten Chemiebaukasten, selbst herstellen kann.

Ich hab also im Internet etwas recherchiert. Es gibt einige Rezepte, die sich nur geringfügig voneinander unterscheiden. Ich wollte nicht extra einkaufen gehen, deshalb hab ich mir was gesucht, was zu meinem Schrank Inhalt gepasst hat. Raus kam folgende Zutatenliste:

20 ml Saft (in meinem Fall Kirsche)
ca. 16 ml Sirup (bei mir: Holunderblüten)
10 g Zucker
1 TL Honig
20 ml Zitronensaft
4 Blatt Gelatine

Die Gelatine hab ich 5 Minuten in kaltem Wasser eingeweicht. Alle anderen Zutaten hab ich in einem kleinen Topf verrührt und erhitzt. Die gut ausgedrückte Gelatine hab ich dann zum Rest gegeben und dort aufgelöst. Das war’s auch schon! Als Form hab ich eine Sternen Silikon Eiswürfelform von IKEA benutzt. Ich hab die Sterne etwa zur Hälfte mit der Flüssigkeit befüllt und für zwei Stunden in den Kühlschrank gepackt.

Dann kam der spannende Teil! Bezüglich der Form war ich vorher schon skeptisch, weil ich da immer schon kaum die Eiswürfel raus bekomme. Ich wollte aber unbedingt Gummibärchen Sterne haben. Tja, selber Schuld! Auch mit „heißem Wasser über die Rückseite laufen lassen“, wollten sich die Sterne nicht im Ganzen aus der Form lösen lassen. Jedesmal ist mir mindestens einer der Zacken hängen geblieben. Also für Schönheit gibt’s schon mal 0 Punkte! Wie sieht es aber mit dem Geschmack und der Konsistenz aus? Also Geschmack find ich super. Die Konsistenz ist eigentlich auch OK, aber natürlich nicht zu vergleichen mit den gekauften. Die selbstgemachten sind nicht so fest und natürlich etwas klebrig. Vielleicht könnte man sie mit etwas Stärke bepudern um das in den Griff zu bekommen.

Fazit: Die Idee Gummibärchen selber zu machen und sie dann vielleicht sogar zu verschenken ist ganz nett. Man kann sicher auch mit der Geschmacksrichtung noch wilde Experimente machen, aber ein Ersatz für gekaufte sind sie meiner Meinung nach nicht. Sie sind gut, aber eben ganz anders.

Himmlische Zimtschnecken

Ich muss ja zugeben, ich war die letzten Tage etwas ratlos. Die Zeit nach Weihnachten ist irgendwie …. ich weiß gar nicht wie ich es in ein Wort packen soll!
Ich hab keine Ahnung wie ich die Wohnung dekorieren soll! Für Frühling ist es noch zu früh, vom Winter will ich eigentlich auch nichts mehr wissen und mit Fasching hab ich nix am Hut. Klar hab ich schon so Sachen, die man immer sehen kann, aber da fehlt einfach der Schwung im Moment. Genauso geht es mir beim Backen. Die letzten Monate war alles beeinflusst von Zimt und Nüssen, einfach alles sehr weihnachtlich. Jetzt sind wir im neuen Jahr, die Plätzchen und Lebkuchen sind weg, aber auf das frische Obst müssen wir noch etwas warten. Gut dass mir wieder eingefallen ist, dass ich ja schon ewig mal Zimtschnecken ausprobieren wollte. Der eigentliche Plan war, sie erst mal in einem schwedischen Möbelhaus zu probieren und dann zu entscheiden, ob ich sie wirklich backen möchte, da ich und Hefeteig nicht wirklich die besten Freunde sind. Nachdem ich aber bei Chefkoch.de eine amerikanische Variante entdeckt hab, bei der Vanillepudding im Teig mit drin ist, gab es kein Halten mehr. Ich musste sie einfach ausprobieren!

Hier sind die Zutaten:

Für den Teig
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
100 ml Wasser
500 ml Milch
5 EL Zucker
120 g Butter
2 Päckchen Trockenhefe
2 Ei(er)
1 TL Salz
800 g Mehl

Für die Füllung
100 g Butter, flüssig
300 g Zucker, brauner oder mit weißem gemischt
5 TL Zimtpulver

Für das Frosting
125 g Puderzucker
125 g Frischkäse
60 g Butter
1 Päckchen Vanillinzucker

Ich hab bei der Füllung nur 100g Butter verwendet und vom Frosting hab ich nur die Hälfte von dem gemacht, was im ursprünglichen Rezept steht. Ich fand’s so super gut, mehr wäre mir wohl zu viel gewesen, aber das ist geschmacksache.

Los geht’s mit der Zubereitung!

Erst wird das Puddingpulver mit dem Wasser glatt gerührt. Währenddessen die Milch aufkochen und das im Wasser gelöste Puddingpulver hineinrühren bis es etwas fest wird. Das ging bei mir ruck zuck. Den Topf vom Herd nehmen und die Butter unter Rühren im Pudding schmelzen. Dann den Zucker und die Eier einrühren. In den lauwarmen Pudding die Trockenhefe einrühren.

Salz und Mehl in einer Schüssel mischen und den Pudding dazu geben. Das ganze zu einem leicht klebrigen Teig verarbeiten (am Besten mit den Knethaken des Handrührgeräts oder der Küchenmaschine). Den Teig gehen lassen bis er sich verdoppelt hat. Im Rezept steht ein bis zwei Stunden. Bei mir quoll er nach ca. 45 Minuten schon über die Schüssel 🙂

Nun den Teig halbieren und die eine Hälfte auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche (nicht am Mehl sparen!) zu einem flachen Rechteck klopfen. Man braucht wirklich kein Nudelholz, das geht mit den Händen ganz gut. Die Butter für die Füllung schmelzen und den Teig mit der Hälfte der flüssigen Butter bestreichen. Darüber die Hälfte der Zucker-Zimt-Mischung verteilen und den Teig von der langen Seite eng aufrollen. Die Rolle in Scheiben schneiden und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Genauso mit der anderen Hälfte des Teiges verfahren. Die fertigen Schnecken noch mal ca. 30 Minuten gehen lassen.

Bei 200°C Umluft 20 Minuten backen, bis sie schön gold-gelb sind.

Die Zutaten für das Frosting miteinander verrühren (die Butter sollte weich sein) und über die noch warmen Zimtschnecken geben. Ihr könnt sie dann sofort warm vernaschen, oder eben auch kalt wie einen Kuchen. Da bei uns nicht alle an einem Tag aufgegessen wurden, hab ich sie mit Frischhaltefolie abgedeckt und sie schmecken auch am nächsten Tag noch super saftig.

Der Aufwand bei der Herstellung ist, wie bei jedem Hefeteig, etwas größer, aber ich muss sagen es lohnt sich! Der Duft und vor allem der Geschmack entschädigen für den Aufwand in jedem Fall.

Die Spekulatius müssen weg! – Tiramisu als Resteverwertung

Ich muss zugeben bei uns bleibt an Schokolade, Plätzchen, Lebkuchen etc. eigentlich nie was übrig. Wir haben bis Anfang Januar meist alles vernichtet, was auch darauf zurückzuführen ist, dass wir gleich nicht so viel vorher ansammeln. Diesmal hatte ich aber tatsächlich noch eine Packung Spekulatius im Schrank und die musste jetzt weg. Da kam es mir gerade recht, dass ich für einen 30ten Geburtstag eine Nachspeise beisteuern durfte.

Ihr braucht folgende Zutaten:

200g Sahne
250g Mascarpone
250g Quark
100g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200g Spekulatius
400g gemischte Beeren (tiefgekühlt)

Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker werden gut miteinander verrührt. Dann die Sahne steif schlagen und unter die Masse heben. In eine eckige Auflaufform schichtet man erst etwas von der Creme, dann die Spekulatius, darüber die Beeren (am Besten noch im gefrorenen Zustand), dann wieder Creme und Spekulatius bis alles aufgebraucht ist. Wenn man die Beeren noch gefroren zugibt, dann sollte man das Tiramisu schon am Tag vorher machen, damit die Früchte auftauen und das ganze gut durchziehen kann. Zum Schluss könnt ihr natürlich noch etwas Kakao drauf geben, dann sieht es auch noch richtig wie ein Tiramisu aus.

Das Rezept hab ich mal wieder bei Chefkoch.de entdeckt 🙂

Brownie für Schokoladensüchtige wie mich

Na, seid ihr alle gut ins neue Jahr gerutscht? Ich wünsch euch jedenfalls alles, alles Gute für 2015!!! Wie sieht es denn bei euch mit guten Vorsätzen aus? Gehört ihr auch zu denen, die gleich im Januar die Fitnessstudios und Sportvereine stürmen und nach ein paar Monaten dort nur noch eher zufällig anzutreffen sind? Also ich muss ganz ehrlich sein. Mir war das mit den Vorsätzen schon immer zu blöd! Auf mein Gewicht zu achten und mehr Sport zu machen, das hab ich eigentlich immer als Vorsatz und ich hab auch immer einen Grund warum das gerade nicht so klappt. Meistens, weil ich nicht wirklich Lust drauf hab mich umzustellen. Da kann ich wirklich ganz ehrlich zu mir selbst sein, an der Situation ändert das aber leider auch nix. Vielleicht sollte ich mir einfach mal folgendes als Vorsatz für das neue Jahr nehmen:

Finde die Motivation!

Ich sag euch dann am Ende vom Jahr, ob’s geklappt hat 🙂

So, Weihnachten ist rum. Die Deko hab ich auch schon verstaut und jetzt???  Mit Fasching hab ich nicht so recht was am Hut und bis zum Frühling dauert es schon noch. Was soll man da jetzt backen und wie soll man dekorieren? Was das Backen angeht, war es recht einfach. Wenn du seit zwei Tagen von einem super leckeren, saftigen Schokoladenkuchen fantasierst, dann kommt am Ende ein Triple Chocolate Brownie bei raus! Das Rezept hab ich mal wieder bei Chefkoch.de gefunden. Zum Rezept geht’s hier entlang.

Gebacken hab ich den Teig in einer Auflaufform von IKEA. Die hatte genau die richtige größe und es hat auch super funktioniert.

Aber Achtung! Das ist wirklich die volle Dröhnung Schokolade!!!