Viel Arbeit… und „Mein Bayern“

So Leute! Es geht los! Wir haben endlich den Schlüssel zu unserer zweiten Wohnung bekommen und sind jetzt seit einer Woche fleißig am werkeln. Überall mussten die Tapeten runter, teilweise haben wir die Holzdecken entfernt und der Wanddurchbruch ist auch schon vorbereitet. Also eigentlich ist in der Woche schon viel passiert.

Für’s Bloggen bleibt leider gerade so gut wie keine Zeit. Meine (wenigen) Props sind jetzt auch erst mal in einer Kiste verstaut, also mit Fotos sieht es gerade auch schlecht aus. Aber nach dem Umbau hab ich die Küche endlich auf der Seite, wo ich richtig viel Licht hab und meine neue Küchenmaschine, die ich euch noch vorstellen möchte, hat dann auch ihren Platz. Da kann ich mich wieder richtig austoben! Ihr dürft also gespannt sein.

Ich hab es aber geschafft euch noch einen Post aus der Reihe „Mein Bayern“ zusammen zu stellen. Diesmal wird es kulinarisch 🙂 Es gibt saure Bratwürste. Das ist unser traditionelles Essen am Heilig Abend, aber wenn es mich unterm Jahr überkommt, dann gibt’s die auch mal zwischendrin. Und so mach ich sie:

Zutaten:

Gemüse Zwiebeln (Menge nach Geschmack)
Essig (z.B. Altmeister von Hengstenberg) + Essig Essenz
Sauerbraten Gewürz (da sind Pfefferkörner, Lorbeerblatt, Senfsaat, Koriander, uvm. drin – ihr könnt ja mal danach googeln)
Salz und Zucker
Bratwürste

Erst müsst ihr den Sud ansetzen. Dazu nehme ich einen großen Topf in den ich ca. 2 EL Essig Essenz und so viel Essig gebe, dass der Boden gerade so bedeckt ist. Dann kommt so viel lauwarmes Wasser drauf, bis der Topf halb bis dreiviertel voll ist. Etwas Zucker, Salz und etwa einen EL der Sauerbraten Gewürzmischung hineingeben. Gut durchrühren. Beim Salz lieber etwas sparsamer sein, weil die Würste auch noch Würze mitbringen. Ich probier den Sud immer. Wenn er schön sauer ist, aber nicht so dass es mich gleich schüttelt, dann ist er gut. Meistens muss ich aber noch einen Schuss Essig dazu geben. Wenn es zu sauer ist, dann kann noch etwas Zucker rein.

Die Gemüsezwiebeln schälen, in feine Scheiben schneiden und zum Sud geben. Den Sud aufkochen und dann bei mittlerer Temperatur die Zwiebeln garen. Bevor die Zwiebeln weich sind die Bratwürste dazu geben und die Würste gar ziehen lassen. Der Sud darf nicht mehr kochen! Bei dünnen Bratwürsten kann das ca. 10 Minuten dauern. Am Besten eine raus nehmen und anschneiden, wenn man sich nicht sicher ist.

Dann kann ich nur noch sagen: Guten Appetit!
Bei uns gibt’s immer noch VIEL Weißbrot dazu, damit man den Sud gut aufditschen kann.

 

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Wenn ihr Lust habt, hinterlasst mir doch einen Kommentar! Ich würde mich freuen!

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