Mein Bayern: Der Drache ist los!

Vielleicht kennt ihr das auch: Man macht eine ewig lange Liste, was man irgendwann mal anschauen will und meist merkt man am Ende vom Jahr, dass man wieder kaum was davon gemacht hat. Mein Mann und ich sind vor kurzem drauf gekommen, dass wir beide schon immer mal den Drachenstich in Furth im Wald anschauen wollten. Wir waren nämlich beide im Schullandheim in Gleisenberg (allerdings mit ein paar Jahren unterschied) und haben dort auch den Drachen in Furth im Wald angeschaut. Das war natürlich für ein Kind ein wahnsinnig aufregendes Erlebnis.

Jedes Jahr im August ist es soweit und Furth im Wald lädt zu den Festspielen ein. Seit unserem Besuch sind ja jetzt schon viele Jahre vergangen und der Drache von damals fristet seinen Ruhestand im Drachenmuseum. Seit 2010 gibt es einen neuen Drachen. Den größten vierbeinigen Schreitroboter der Welt! Noch ein Grund mehr, warum wir da unbedingt hin mussten. Wir haben uns also ganz schnell Karten besorgt (die sind nämlich auch schnell wieder weg!) und sind vergangenen Sonntag Richtung Bayerischer Wald gefahren.

Die ganze Stadt steht im Zeichen des Drachens. Alle Schaufenster sind entsprechend dekoriert und mitten in der Stadt ist die Arena aufgebaut. Um 20 Uhr begann die Vorstellung und damit Stunden voller Staunen, Lachen und auch ein paar Tränchen. Die Darsteller haben ihre Arbeit so unglaublich gut gemacht. Vor allem die Kinder haben echt toll gespielt! Die Geschichte ist sehr kurzweilig, voller Action und voller Witz. Und dann kam natürlich auch noch der Auftritt des Drachen! Der ganz von selbst in die Arena schreitet. Zu viel möchte ich euch auch gar nicht verraten. Schaut es euch einfach an, wenn ihr die Gelegenheit dazu habt! Es ist einfach toll!!! Für uns steht fest: Da fahren wir mal wieder hin!

Mehr Infos findet ihr hier und hier.

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Viel Arbeit… und „Mein Bayern“

So Leute! Es geht los! Wir haben endlich den Schlüssel zu unserer zweiten Wohnung bekommen und sind jetzt seit einer Woche fleißig am werkeln. Überall mussten die Tapeten runter, teilweise haben wir die Holzdecken entfernt und der Wanddurchbruch ist auch schon vorbereitet. Also eigentlich ist in der Woche schon viel passiert.

Für’s Bloggen bleibt leider gerade so gut wie keine Zeit. Meine (wenigen) Props sind jetzt auch erst mal in einer Kiste verstaut, also mit Fotos sieht es gerade auch schlecht aus. Aber nach dem Umbau hab ich die Küche endlich auf der Seite, wo ich richtig viel Licht hab und meine neue Küchenmaschine, die ich euch noch vorstellen möchte, hat dann auch ihren Platz. Da kann ich mich wieder richtig austoben! Ihr dürft also gespannt sein.

Ich hab es aber geschafft euch noch einen Post aus der Reihe „Mein Bayern“ zusammen zu stellen. Diesmal wird es kulinarisch 🙂 Es gibt saure Bratwürste. Das ist unser traditionelles Essen am Heilig Abend, aber wenn es mich unterm Jahr überkommt, dann gibt’s die auch mal zwischendrin. Und so mach ich sie:

Zutaten:

Gemüse Zwiebeln (Menge nach Geschmack)
Essig (z.B. Altmeister von Hengstenberg) + Essig Essenz
Sauerbraten Gewürz (da sind Pfefferkörner, Lorbeerblatt, Senfsaat, Koriander, uvm. drin – ihr könnt ja mal danach googeln)
Salz und Zucker
Bratwürste

Erst müsst ihr den Sud ansetzen. Dazu nehme ich einen großen Topf in den ich ca. 2 EL Essig Essenz und so viel Essig gebe, dass der Boden gerade so bedeckt ist. Dann kommt so viel lauwarmes Wasser drauf, bis der Topf halb bis dreiviertel voll ist. Etwas Zucker, Salz und etwa einen EL der Sauerbraten Gewürzmischung hineingeben. Gut durchrühren. Beim Salz lieber etwas sparsamer sein, weil die Würste auch noch Würze mitbringen. Ich probier den Sud immer. Wenn er schön sauer ist, aber nicht so dass es mich gleich schüttelt, dann ist er gut. Meistens muss ich aber noch einen Schuss Essig dazu geben. Wenn es zu sauer ist, dann kann noch etwas Zucker rein.

Die Gemüsezwiebeln schälen, in feine Scheiben schneiden und zum Sud geben. Den Sud aufkochen und dann bei mittlerer Temperatur die Zwiebeln garen. Bevor die Zwiebeln weich sind die Bratwürste dazu geben und die Würste gar ziehen lassen. Der Sud darf nicht mehr kochen! Bei dünnen Bratwürsten kann das ca. 10 Minuten dauern. Am Besten eine raus nehmen und anschneiden, wenn man sich nicht sicher ist.

Dann kann ich nur noch sagen: Guten Appetit!
Bei uns gibt’s immer noch VIEL Weißbrot dazu, damit man den Sud gut aufditschen kann.