99. Katholikentag in Regensburg

Heute geht der 99. Katholikentag in Regensburg zu Ende. Und wenn so eine Großveranstaltung schon in der Nähe ist, dann bin ich da natürlich auch dabei! Und das nicht nur als Besucher, sondern auch als Mitwirkende. Aber eins nach dem anderen!

Als wir gestern nach Hause gefahren sind, haben wir im Zug ein Paar getroffen, die zum ersten Mal auf dem Katholikentag waren. Er hat gedacht, dass man da nur den ganzen Tag in Gottesdiensten sitzt und betet und dazwischen vielleicht mal eine Podiumsdiskussion besucht. Ja, das kann man machen, muss man aber nicht! Für mich war der Katholikentag nämlich so:

Donnerstag

Um 10:42 Uhr geht’s von Amberg aus mit dem Zug nach Regensburg. Die Katholikentags-Meschen erkennt man gleich an ihren Schlüsselbändern und den daran befestigten Eintrittskarten. Wetter ist bescheiden! Es regnet!

Ca. 11:30 Uhr Ankunft in Regensburg am Hauptbahnhof. Raus und gleich ein paar Regenponchos abgestaubt. Die können wir wirklich brauchen! Es regnet nämlich immer noch wie aus Eimern! So, und wo ist jetzt die Haltestelle der Buslinie 1 nach Prüfening??? Nach 10 Minuten  herum irren, frag ich einfach mal am Info Schalter. Dafür sind die ja da und sie könne mir auch gleich weiterhelfen! 🙂 Also ab in den Bus, zusammen mit – gefühlt – 1000 anderen Katholikentags-Menschen. Wir steigen bei den Barmherzigen Brüdern aus und irren wieder umher, bis wir endlich die Kirche gefunden haben, wo der Eröffnungsgottesdienst des Zentrums Jugend stattfindet. Natürlich sind wir zu spät, aber nicht die Letzten! Der Gottesdienst war super schön, der Chor einfach spitze und nach einer Stunde hetzten wir zum Göthe Gymnasium, weil mein Zeitmanagement heute mal wieder zu Wünschen übrig lässt.

Es ist 13:30 Uhr und um 14 Uhr beginnt unser Bayrisch Tanzkurs und wir müssen uns noch in unsere Tracht werfen! Zum Glück sind wir nach ca. 10 Minuten im Zentrum Jugend wo Julia und Matthias schon auf uns warten. Das Klassenzimmer ist winzig und es stehen wahnsinnig viele Leute davor, die wohl alle zu uns wollen! Wir sind platt! Pünktlich um 14 Uhr lassen wir die Meute rein, allerdings nach 40 Leuten ist erst mal Schluss. Mehr passen einfach nicht rein!  Der Rest soll bitte in einer dreiviertel Stunde noch mal kommen. Die Zeit vergeht wie im Flug und die erste Gruppe schlägt sich super! Nach 45 Minuten der Wechsel. Ich dachte ja, es kommen einige vielleicht gar nicht mehr, aber falsch gedacht! Es wurden sogar noch mehr! Ca. 46 hoch motivierte Tänzer waren es in der zweiten Gruppe. Kurz vor Ende kam noch eine kleine Gruppe aus der Slowakei zu uns, die unbedingt auch noch mitmachen wollten. Für die gab es dann am Ende noch einen 10 Minuten extra Crashkurs. Alle Teilnehmer waren so begeistert und wir hatten so viel Spaß! Vielen Dank dafür!!!

So, schnell aufräumen und dann noch ein bisschen im Zentrum Jugend stöbern! Es gab einen Hochseilgarten, Walking Waterballs, ein Café in einem riesigen Tipi und vieles mehr. Langsam wird’s Zeit für’s Abendessen, also wieder ab in die Innenstadt. Der Zufall führte uns zum Restaurant „The Grill Canteen„, die erst bei „Mein Lokal, dein Lokal“ auf Kabeleins mitgemacht haben. Ich hatte einen Bacon BBQ Burger, der wirklich super lecker war!!! Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt, wo Maria Reiser unter dem Motto „Bayern goes World“ den Neupfarrplatz rockte! Zeitgleich feierten die Jungs von „Wise Guys“ mit tausenden begeisterten Katholikentagsbesuchern im Stadion an der Uni. Leider können wir nicht überall gleichzeitig sein! Dann ging es auch schon wieder mit dem Zug nach Hause!

Samstag

Am Samstag machte ich mich dann nur zusammen mit meinem Mann auf den Weg nach Regensburg. Wir fuhren wieder mit dem Zug, der von einem fränkischen Junggesellenabschied unterhalten wurde. Wie schon beim letzten Mal, mussten wir erst wieder ewig die richtige Bushaltestelle suchen (irgendwie checken wir Landeier das in Regensburg nicht!). Dann ging es ab zur Uni ins Zentrum „Ehe und Familie“. Wir absolvierten den „Ehe Parcour“, streiften vorbei an diversen Köstlichkeiten (Ayurveda Küche, Kartoffelspezialitäten, Fair gehandelter Kaffee, Flammkuchen usw.) und wunderten uns über die unglaublich hässliche Uni in Regensburg. Da könnten sich mal ein paar Graffiti Sprayer austoben und dem Betonklotz etwas Farbe verleihen!

Danach machten wir uns auf den Weg zur Katholikentagsmeile. Und „Meile“ ist genau das richtige Wort! Da reihte sich ein Stand an den anderen und immer wenn wir dachten, wir sind schon am Ende, entdeckten wir noch mehr Stände! Mal mehr mal weniger Interessant. Gegen 18 Uhr führte uns der Hunger dann zu unserer letzten Station, dem „Margaritas“. Nach einer Runde mexikanischer Köstlichkeiten machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Das waren meine Eindrücke vom Katholikentag in Regensburg und hier gibt’s noch ein paar Bilder dazu:

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