Nimm dir ’nen Keks

Ja, am Dienstag ist es soweit – es heißt Abschied nehmen! Da fängt für mich beruflich ein neues Kapitel an!

Mein Wunsch in eine große Firma zu wechseln, lag unter anderem darin begründet, dass ich die Möglichkeit haben wollte mich auch innerhalb der Firma zu verändern. Das ich diese Möglichkeit so schnell nutzen werde, war mir nicht klar. Am Dienstag werde ich also in ein neues Team wechseln, mit neuen Aufgaben und teilweise neuen Kollegen (mit vielen hatte ich jetzt schon öfter zu tun). Ich freu mich total und bin auch ein bisschen aufgeregt wie das alles so wird. Aber ich bin auch traurig, weil ich meine jetzigen Kollegen vermissen werde. Für zwei Wochen trennen uns nur ein paar Meter, aber dann wechselt mein neues Team auch noch den Standort und ich kann die alte Truppe nicht mehr zufällig auf dem Gang treffen. Die Veränderung seh ich also mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum ersten Mal werde ich mich mit der Entwicklung von Webanwendungen beschäftigen und meine Software wird dann nicht mehr nur für interne Zwecke benutzt, sondern geht raus an den Kunden. Das wird sicher spannend!

Damit mich meine „alten“ Kollegen noch mehr vermissen werden, bekommen sie zum Abschied ein paar Leckereien aus meiner Küche. Wie diese American Chocolate Cookies, die ich auf Chefkoch.de gefunden habe. Zum Rezept geht es hier entlang.

Ich hab mich für die Variante mit zweierlei Schokolade entschieden. Bei mir ist also grob gehackte weiße und zartbitter Schokolade und ein bisschen Kakao mit drin. Die Kekse sind wirklich unheimlich lecker (bei mir verlässt nichts ungetestet die Küche 😉 )! Man muss nur gut aufpassen, dass genug Abstand zwischen den Teighäufchen ist, sonst gibt’s einen großen Keks.

So, jetzt muss ich mich ein bisschen aufhübschen und dann mach ich noch einen Abstecher zu unserem Altstadtfest. Mein Motto heute: A little party never killed nobody! In diesem Sinne wünsch ich euch noch einen schönen Samstag Abend!

Advertisements

Oh la la Monsieur – Cake Pops

Jeder kennt sie und ich kenn keinen der sie nicht mag. Die rede ist von Cake Pops. Kleine Kuchen am Stiel. Für viele sind Cake Pops vielleicht schon wieder zu langweilig, aber es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die beim Anblick dieser kleinen Köstlichkeiten große Augen bekommen und sagen: „Was ist denn das?“

Die Cake Pops, die ich euch zeigen möchte sind ganz einfach in der Herstellung und trotzdem extrem lecker. Ich hab sie für einen Männer-Geburtstag gemacht und hab mich deshalb für eine „Moustache“ Verzierung entschieden. Der Schnurrbart ist ja jetzt überall drauf. Auf T-Shirts, Schmuck, Geldbeutel – einfach überall! Und heute auch auf meinen Cake Pops.

Die mit dem weißen Schokoüberzug sind Erdbeer Cake Pops, die dunklen sind Schoko-Amaretto. Und hier kommt das Rezept! Ich hab eine 18 cm Springform und eine Muffin Form zum Backen des Teiges verwendet.

Erdbeer Variante

125g Butter oder Margarine
100g Zucker
2 Eier
125g Mehl
1 TL Backpulver
1 EL Erdbeersirup
1 Prise Salz

3 EL Marmelade
75g geschmolzene Butter

ca. 100g weiße Kuvertüre
1 TL Kokosfett

Zubereitung:
Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Ein Ei nach dem anderen unterrühren und den Sirup dazu geben. Die trockenen Zutaten vermischen und über die Butter-Zucker Masse sieben. Alles noch mal gut durchrühren.

Bei 180°C etwa 50 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist, den Teig in eine Schüssel krümeln. Die Marmelade und die geschmolzene Butter (75g) hinzugeben und alles gut vermischen bzw. etwas kneten. Daraus möglichst gleichmäßige Kugeln formen und diese am besten für ein paar Stunden ins Gefrierfach.

Schoko-Amaretto Variante

125g Butter oder Margarine
100g Zucker
2 Eier
125g Mehl
1 TL Backpulver
1-2 EL Amaretto
1 Prise Salz

50g geschmolzene Schokolade
50g geschmolzene Butter

ca. 100g dunkle Kuvertüre
1 TL Kokosfett

Zubereitung:
Geht eigentlich genauso wie bei der Erdbeer Variante. Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Ein Ei nach dem anderen unterrühren und den Amaretto dazu geben. Die trockenen Zutaten vermischen und über die Butter-Zucker Masse sieben. Alles noch mal gut durchrühren.

Bei 180°C etwa 50 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist, den Teig in eine Schüssel krümeln. Die geschmolzene Schokolade und die geschmolzene Butter (75g) hinzugeben und alles gut vermischen bzw. etwas kneten. Wer mag kann noch mal einen Schuss Amaretto mit rein geben. Daraus möglichst gleichmäßige Kugeln formen und diese am besten für ein paar Stunden ins Gefrierfach.

Wie bei allen Cake Pops wird jetzt die Kuvertüre mit dem Kokosfett geschmolzen. Das Fett macht die Schokolade etwas flüssiger und sie glänzt auch mehr. Dann erst die Stäbchen in die Schokolade tauchen und in die Kugeln stecken. Wenn sie frisch aus dem Gefrierfach kommen, geht es etwas schwer. Lieber etwas antauen lassen. Der Vorteil ist aber, dass die Schokolade schnell fest wird und man nicht so viel kleckert. Wenn die Stiele fest sind, dann den ganzen Cake Pop mit Schokolade überziehen. Die Schnurrbärte hab ich vorher mit meiner Dekorierflasche auf ein Stück Backpapier gespritzt und trocknen lassen. Die Form hab ich mir aufgezeichnet (nicht auf die Seite spritzen, wo aufgezeichnet wurde, sondern auf die andere 😉 ). Auf jeden Cake Pop einen Schnurrbart setzten und gut trocknen lassen. Fertig!

Kirschen und der Knuspersommer

Ich war heute im Real einkaufen und die haben da ja auch Bücher. Eigentlich stöbere ich ja lieber durch eine richtige Buchhandlung, aber diesmal fiel mir ein Backbuchset ins Auge mit süßen kleinen Papierförmchen für Minimuffins. Für 9,99 Euro war das meiner Meinung nach ein echtes Schnäppchen. Ich bin aber leider immer nicht so gut im Back- und Kochbücher aussuchen und meist gefallen sie mir zu Hause beim Durchblättern nicht mehr. Da greif ich doch lieber auf’s Internet zurück. Aber diesmal hat sich die Anschaffung schon gelohnt. Gleich das dritte Rezept musste ich sofort ausprobieren. Das war nämlich mit Kirschen! Wie ihr ja schon auf Facebook sehen konntet, hab ich da gerade welche frisch aus Franken bekommen. Was aber noch besser ist: Frau Knusper hat ein Event gestartet. Sie sucht auf ihrem Blog „Das Knusperstübchen“ sommerliche Knusperrezepte. Na, wenn das mal nicht passt! Da hau ich doch gleich mal in die Tasten um auch was beizusteuern!

Event_Banner_Knusperstuebchen

Rezept für 24 Mini Kirschküchlein

Für den Mürbteig braucht man
350g Mehl
50g Zucker
90g kalte Butter, gewürfelt
80g kaltes Pflanzenfett, gewürfelt (ich hab Sanella verwendet)
4-4 1/2 EL kaltes Wasser

Mehl, Zucker, Butter und Pflanzenfett in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des elektrischen Handrührgeräts kurz rühren, bis eine krümelige Masse entstanden ist. Weiter Kneten und dabei nach und nach das Wasser einarbeiten, bis sich der Teig zu einer Kugel formt.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Zutaten für die Füllung
350g Kirschen, entsteint und halbiert
2 TL Speisestärke
3 EL Zucker
5 Tropfen Vanillearoma
1/2 TL Zimt

Außerdem
1 Eigelb, verquirlt mit
1 EL Wasser zum Glasieren
2 EL Zucker, gemischt mit einer großen Prise Zimt zum Bestreuen

Den Backofen auf 180°C vorheizen und eine 24er Minimuffinform leicht einfetten. Die entsteinten und halbierten Kirschen in eine Schüssel geben und mit Speisestärke, Zucker, Vanillearoma und Zimt vermengen.

Zwei drittel des Teiges auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und dünn ausrollen. 24 Kreise mit einem Durchmesser von ca. 6 cm ausstechen und diese in die Vertiefung der Muffinform drücken. Die Teigränder mit etwas Eigelb bestreichen und die Kirschmischung einfüllen.

Den restlichen Teig ebenfalls dünn ausrollen und 24 Kreise mit einem Durchmesser von 5 cm ausstechen. Als Deckel auf die Kuchen legen und an den Rändern andrücken. Mit etwas Eigelb bestreichen. Mit Miniausstechformen Herzen und Blumen aus den Teigresten ausstechen und die Teigdeckel damit verzieren. Ebenfalls mit Eigelb bestreichen.

Im Ofen 15 Minuten goldbraun backen. Die Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann mit einem Messer vorsichtig herauslösen und auf ein Kuchengitter setzen. Mit dem Zimtzucker bestreuen und warm oder kalt mit ganzen Kirschen dekoriert servieren.

Quelle: Köstliche kleine Kuchen & Pasteten, Sara Lewis, ISBN: 978-1-4454-8749-6

Liebe Sarah,
ich hoffe dir gefällt das Rezept genauso gut wie mir und ich freu mich schon auf all die anderen knusprigen Sommerrezepte! Und mit ein bisschen Glück darf ich mich vielleicht sogar auf eine von deinen wunderschönen Tortenplatten freuen!

Kalter Kaffee sucht süße Begleitung

Mit großen Schritten geht es auf den Sommer zu und teilweise haben wir in den letzen Wochen ja schon die 30 Grad Marke überschritten. Wer dann zu seinem Eiskaffee noch ein schönes Stück Torte genießen möchte, kann sich ja mal meine herrliche Himbeer Kokos Torte ansehen. Das Rezept gehört zu den unzähligen Sommertortenrezepten, die es jetzt wieder überall zu lesen gibt. Die sind zum einen nicht so schwer wie eine Sahne- oder Buttercremetorte und sie kommen auch ganz ohne Backofen aus.

Und das braucht ihr alles:

Für den Boden
120g Kokos Zwieback (wer mag kann auch etwas mehr nehmen, dann auch etwas mehr Butter)
100g Butter

Für die Creme
8 Blatt weiße Gelatine
1 Limette (unbehandelt)
400g Kokosmilch (Dose; ungesüßt)
300g Vollmilchjoghurt
200g Puderzucker
400g Himbeeren
200g Schlagsahne

Zubereitung:
Den Kokos Zwieback müsst ihr grob zerbröseln. Ich hab den Zwieback in einen Gefrierbeutel gepackt und mit dem Fleischklopfer bearbeitet. Da müsst ihr aber aufpassen, dass ihr die Tüte nicht kaputt macht und ihr die ganze Küche vollkrümelt. Meine Mama hat einen Aufsatz zum Zerkleinern für den Stabmixer. Der geht meiner Meinung nach am Besten. Zum Zwieback gebt ihr dann die geschmolzene Butter und verrührt alles sorgfältig. Das Ganze dann in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben, gut am Boden festdrücken und abkühlen lassen.

Dann die Kokosmilch, den Joghurt, die Limettenschale und den Saft mit dem Zucker verrühren. Gelatine nach Packungsanweisung einweichen und tropfnass in einem Topf bei kleiner Hitze auflösen. Zwei Löffel der Creme zur Gelatine geben und gut verrühren. Die Gelatine unter die restliche Creme rühren und kalt stellen bis die Masse zu gelieren beginnt. Währenddessen die Sahne steif schlagen. Zwei drittel der Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Den Rest für die Deko aufheben.

Nun die Sahne unter die Kokos-Joghurt Creme heben und in die Springform mit dem Boden füllen. Die pürierten Himbeeren dazu geben und mit einer Gabel marmorieren. Für mindestens vier Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und danach mit den Himbeeren und Kokosraspeln dekorieren.

Mit dem gleichen Rezept habe ich noch eine andere Variante ausprobiert. Ich hab den Zwieback durch Butterkekse, die Kokosmilch durch Buttermilch ersetzt und einen Schuss Amaretto hinzu gegeben. War auch lecker!

Himbeer_Kokos_Kuchen_01

Himbeer Kokos Sommertorte

Schokopudding ganz figurbewusst und gesund

Ihr habt es sicher schon mitbekommen: Vegan ist momentan voll im Trend! Wer fleißig andere Blogs ließt, so wie ich, der kommt an veganen Rezepten eigentlich nicht vorbei. Ich persönlich hab jetzt nicht den Anspruch vegan zu leben. Da würde ich mich zu sehr eingeschränkt fühlen und ich esse einfach total gerne Fleisch und andere nicht vegane Produkte wie Milch oder Honig. Trotzdem finde ich die Rezepte interessant und man kann ja das ein oder andere vielleicht in abgewandelter Form mal ausprobieren. So wie diesen Schokoladenpudding, den ich euch heute vorstellen möchte.

Beim letzten Einkauf ist eine Avocado mit in meinen Einkaufswagen gehüpft. Einfach so! Ich hatte noch keine Idee, was ich mit ihr anstellen sollte. Nachdem sie ein paar Tage so in meiner Küche rum lag, fiel mir der vegane Schokopudding ein, den ich irgendwo in den weiten des Internets mal entdeckt hatte. Natürlich konnte ich mich nicht mehr erinnern, wo ich davon mal was gelesen habe, aber Google weiß ja alles! Nach einer kurzen Suche hatte ich ein paar Rezepte durchgelesen und dann ging es auch schon los!

Das Fruchtfleisch der Avocado hab ich zusammen mit zwei sehr reifen Bananen püriert. Dann hab ich drei Telöffel Kakao (den ungesüßten, den man auch zum backen nimmt) und einen Klecks Honig mit untergerührt bis es eine schokoladige, cremige Masse war. Weil es so heiß war, hab ich das Ganze noch in den Kühlschrank gepackt. Man könnte es aber auch gleich vernaschen.

Ich war ja total skeptisch, weil ich noch nie was mit Avocado gemacht habe und soweit ich mich erinnere auch noch nie Avocado gegessen habe, aber es ist total lecker! Beim nächsten Mal darf wieder eine Avocado in meinem Einkaufswagen mitfahren 🙂

Schoko_Pudding_05

Schokopudding aus Avocado