Mein Bayern – Start der Blogpost Reihe

Diese Woche bin ich so durch die Nürnberger Innenstadt geschlendert und in einem sentimentalen Anflug hab ich mir so gedacht, dass es hier wirklich schön ist! Die Sonne lacht vom Himmel und verleiht so der Lorenzkirche einen fast magischen Schimmer, links von mir die Nürnberger Burg, vor mir ein Stand mit veganen(!) und glutenfreien(!) Nürnberger Lebkuchen… Ja, das fränkische Städtchen hat schon seinen Reiz! Als ich dann wieder in der Ubahn saß überkam mich die Idee zu dieser Blogpost Reihe, die ich heute starten möchte. Einmal im Monat möchte ich euch ein Stück Bayern – also ein Stück meiner Heimat – näher bringen.

Es wäre jetzt natürlich naheliegend, wenn ich mit Nürnberg beginnen würde, aber da brauche ich noch etwas Vorbereitungszeit. Schließlich will ich auch ein paar schöne Fotos dazu liefern. Deshalb starte ich heute mit einer meiner lieblings Bayerinnen, Monika Gruber. Sie ist  Kabarettistin und Schauspielerin. Wer die Anfangsfolgen von „Hubert und Staller“ oder „München 7“ aus der „Heiter bis Tödlich“ Reihe im Ersten kennt, kennt auch Monika Gruber. Vielleicht hat auch schon der ein oder andere ein Bühnenprogramm von ihr gesehen.

Monika Gruber wurde im Juni 1971 in Wartenberg im Landkreis Erding geboren. Aufgewachsen ist sie in Tittenkofen auf dem Bauernhof ihrer Eltern zusammen mit ihren zwei jüngeren Brüdern, dem Großonkel Miche (alias Opa) und der Oma. Heute würde man das „Mehrgenerationenhaus“ nennen, damals war das einfach normal. Monika Gruber machte ihr Abitur und arbeitete zunächst erfolgreich als Fremdsprachensekretärin. Bis sie sich mit 27 Jahren dazu entschloss, doch ihrem Traum von der Schauspielkarriere nachzugehen. Gott-sei-Dank!

In diesem Jahr hat sie ein Buch herausgebracht mit dem Titel „Man muss das Kind im Dorf lassen“. Ich musste nicht lange überlegen und schwupps war das Buch gekauft und auch schon auf meinem Kindle zum Lesen bereit. Kaum angefangen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen, weil es einfach so unterhaltsam und authentisch war. Ich bin zwar nicht direkt auf dem Land aufgewachsen, aber ich hatte

 

doch immer wieder das Gefühl auch so Menschen und Situationen zu kennen, die sie in ihrem Buch beschreibt. Es ist einfach das wahre Leben und das schreibt ja bekanntlich die besten Geschichten. Sie vermittelt in ihren Erzählungen so viele Gefühle, dass ich an der ein oder anderen Stelle wirklich Tränen in den Augen hatte (teilweise weil ich so lachen musste und teilweise weil es einfach traurig war).

Ich hatte am Ende das Gefühl, eine gute Feundin hat mir einen Schwank aus ihrem Leben erzählt. Ohne größere Dramen aber mit den Hochs und Tiefs die so ein Leben einfach mit sich bringt.

Vielen Dank für diese persönlichen Einblicke!

Ich hätte euch gerne noch einen Lieblingssatz aus dem Buch zitiert, aber dann müsste ich das ganz Buch abschreiben 🙂 Ich finde es von vorne bis hinten einfach toll und unterhaltsam!

Monika Gruber

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