Die grüne Insel

Im letzten Jahr war ich mit meinem Mann in Irland. Um genau zu sein in Dublin. Ich kann euch nur sagen, wenn ihr die Möglichkeit habt, dann schaut euch Irland an! Mein persönliches Highlight war der Ausflug auf die Halbinsel Howth. Zu der Zeit hat gerade der Ginster geblüht und ein Hauch von Kokos umwehte unsere Nasen. Ich dachte sofort an das Buch „Glennkill“ und wusste deshalb gleich woher der Geruch kommt. Weiterlesen

Ein süßes Geldgeschenk

Letztes Jahr war ich zu einem 30. Geburtstag eingeladen. Da das Geburtstagskind eine größere Anschaffung geplant hat, bat es in der Einladung um Geldgeschenke. Eigentlich eine super Idee, da brauchte ich mir keine großen Gedanken um das Geschenk machen. Allerdings finde ich es zu langweilig das Geld einfach in einen Umschlag zu stecken. Das geht doch auch besser 😉

Also ran ans iPad und nach einer kreativen Idee gesucht! Auf Pinterest bin ich dann auch fündig geworden. Es waren 3D Bilderrahmen, mit einer kleinen Wäscheleine, die als Gutschein gestaltet waren. Solche Bilderrahmen gibt es zum Beispiel hier.

Ich hab es dann etwas anders umgesetzt. Da ich eh mal wieder zu IKEA schauen wollte, hab ich mich dort auch nach einem Bilderrahmen für mein Geschenk umgesehen. Tatsächlich gab es dann auch einen passenden in weiß (findest du hier). So hab ich mir schon das Anmalen gespart und weiß passt ja überall.

Hinter das Passepartout hab ich dann ein Stück Bastelpapier mit aufgedruckten Geschenken geklebt. Dann hab ich mir aus Fotokarton einen Cupcake gebastelt, den ich mit einem Stück Fotokarton als Abstandshalter an das Passepartout geklebt habe. Durch den Abstand bekommt das ganze einen 3D Effekt.

Auf einem Faden hab ich kleine Fähnchen mit dem Schriftzug „Happy Birthday“ aufgefädelt und diesen dann am inneren Rand des Rahmens mit transparentem Klebeband festgeklebt. Für die Fähnchen hab ich  Papierstreifen zugeschnitten, die ich in der Mitte gefaltet und am unteren Ende zusammengeklebt habe. Dann hab ich noch ein kleines Dreieck abgeschnitten, damit es auch wie ein Fähnchen aussieht. Die Buchstaben hab ich mit einem dicken, silberfarbenen Lackstift geschrieben.

Das Geld hab ich wie eine Ziehharmonika gefaltet und mit etwas Draht und Klebeband am Passepartout befestigt. Zum Schluss hab ich noch mit einem Locher und einem Stern-Motivstanzer buntes Konfetti hergestellt, was ich am Boden des Bilderrahmens verteilt habe.

Und schon war das Geldgeschenk fertig!

Entschuldigt bitte das etwas pixelige Bild, aber ich dachte zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht an einen Blog und hab das Geschenk nur schnell mit meinem Handy fotografiert.

geschenk

Do doodle do….

So, heute mal ein ganz anderes Thema! Es geht um „doodle“. Wörtlich übersetzt „das Gekritzel“. Heute beim Frühstück bin ich da irgendwie per Zufall drauf gestoßen und hab mir gedacht: DAS wird mein nächster Beitrag!

Ihr hattet gedacht, das ist ein reiner Foodblog? Hmmm…ja, den Eindruck kann man aufgrund des Namens schon bekommen. Aber gerade für uns Frauen ist doch „süß“ ein sehr dehnbarer Begriff. Süß kann ja auch ein Outfit, eine Handtasche, ein Hund oder eine Aussage sein. Ich beschäftige mich mit so vielen verschiedenen Dingen und mein Blog soll euch davon erzählen. 😉

Also zurück zum doodle. Ich möchte fast behaupten, dass jeder von euch schon Erfahrungen mit einem doodle gemacht hat. Ein sehr bekanntes ist das von Google. Hier handelt es sich um den Google Schriftzug auf der Startseite. Bei besonderen Anlässen, wie zum Beispiel gestern am Valentinstag, wird das Logo entsprechend dem Thema verändert. Oft ist es auch interaktiv. Gestern konnte man seinem Liebsten eine Pralinenschachtel gestalten und sie z.B. auf Facebook teilen. Mehr  Infos zum Google doodle könnt ihr auf Wikipedia nachlesen.

Das doodle um das es mir heute geht, ist das Gekritzel, das viele erschaffen, wenn ihnen langweilig ist (z.B. in der Schule, in einem Meeting, usw.) oder beim Telefonieren. Ein ehemaliger Lehrer von mir hat uns mal erzählt, dass man sich besser konzentrieren kann, wenn man nebenbei kritzelt. Ob das stimmt weiß ich nicht. Für mich gilt das jedenfalls nicht. Ich kann auch nicht beim Telefonieren kritzeln, weil mich das zu sehr ablenkt.

Mit diesem Wissen googlet doch mal „how to doodle“. Das hat ja wohl nichts mehr mit dem „Haus vom Nikolaus“ zu tun, dass man so nebenbei mal auf einen Zettel schmiert. Das sind ja schon richtige Kunstwerke! Wenn ihr auch auf Pinterest unterwegs seid, dann sucht doch dort mal nach dem Begriff „doodle“. Da findet ihr noch viel mehr von dem coolen Gekritzel.

Hier ein paar Fotos von meinen Versuchen. Ich würde sagen, dass schreit zum Einen nach neuen Stiften (die sind noch aus meiner Schulzeit und die liegt auch schon mehr als 10 Jahre zurück) und nach mehr ÜBUNG!

Viel Spaß beim Kritzeln 🙂

Guglfieber!

Wer mich kennt weiß: Werbung funktioniert bei mir! Schon als Kind hab ich zu meiner Mama gesagt sie soll dieses bestimmte Waschmittel kaufen, weil das kommt immer in der Werbung. Und jetzt wo ich erwachsen bin weiß ich zwar, dass nicht alles wofür viel Werbung gemacht wird auch wirklich gut ist, aber hin und wieder will ich trotzdem genau das.

So ging es mir auch bei „Der Gugl“. Irgendwo in den Weiten des Internets wurde ich über eine Werbeanzeige auf die Seite http://www.dergugl.de aufmerksam. Ich fand die kleinen Gugl so toll, dass ich mir gleich ein Set auf meine Amazon Wunschliste gesetzt habe. Und weil ich einen echt tollen Mann habe, war dieses Set dann auch – schwupps – unterm Christbaum gelegen 🙂 Seitdem backe ich ständig diese kleinen Dinger. Sie sind ja auch total schnell gemacht und genauso schnell sind sie auch aufgegessen.

Was die Rezepte aus dem Buch angeht muss ich sagen, da sind einige Schwachstellen drin. Zum einen passen die Mengenangaben nicht immer (was nicht dramatisch ist, dann mach ich aus dem Rest einfach noch nen Muffin) und zum anderen sind manchmal echt blöde Zutaten dabei. Vor allem weil man ja nur ganz wenig davon braucht. Zum Beispiel gibt es ein Rezept, wo man 15g Vanillepuddingpulver braucht. In einer Packung sind aber 39g. Was mach ich mit dem Rest? Klar, ich back einfach noch mal welche und nehms nicht ganz so genau mit der Mengenangabe. 😉 Ich bin da eher pragmatisch veranlagt. Dafür werden sie bei mir vielleicht nicht ganz so perfekt, aber das nehm ich in kauf.

Was die Backform angeht, die ist wirklich super! Ich fette sie allerdings mit Rapsöl (es geht auch jedes andere geschmacksneutrale Öl) ein und nicht mit geschmolzener Butter. Das hab ich einmal gemacht und die ganze Wohnung hat nach verbrannter Butter gestunken. Wenn die Gugl fertig sind, braucht man die Form nur zu stürzen, eventuell ein bisschen drücken und dann flutschen sie einfach aus der Form. Ich hab jetzt schon einige gemacht und bisher kam noch jeder ohne Probleme raus.

Kleiner Tipp noch: Wenn man die Gugl mit Schokolade überziehen möchte, einfach einen Esslöffel mit geschmolzener Kuvertüre in jede Guglform geben und den Gugl wieder hineindrücken. Dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen bis die Schokolade fest ist. Das sieht echt super aus! Man darf nur nicht zu sparsam mit der Schoki sein, sonst bricht sie beim Rausnehmen.

Auf den Fotos sieht man die Käsekuchen Variante. Beim Abkühlen ist ihnen etwas die Luft ausgegangen, aber lecker waren sie!

Macarons – Ich nehme die Herausforderung an!

Ihr wisst nicht was Macarons sind? Seid froh! Die machen mich nämlich noch ganz wahnsinnig!
Macarons sind ein französisches Baisergebäck mit Mandelmehl. Mittlerweile sind sie total im Trend. Sie sehen ja auch echt super aus, weil sie mit Lebensmittelfarbe in pastelligen Tönen gefärbt werden. Zum Geschmack muss ich sagen, ja, sie sind nicht schlecht, aber ich esse doch lieber richtigen Kuchen oder Kekse. Bin aber auch nicht so der Kokosmakronen Fan. Auf jedenfall sind sie nicht so einfach herzustellen und deshalb hab ich sie bisher auch noch nicht ausprobiert. Bis ich bei einer Geburtstagsfeier erfahren habe, dass eine Freundin von mir sie schon gebacken hat und ihr sind sie gleich beim ersten Mal gelungen. Das ging mir dann die ganze Woche nicht aus dem Kopf und ich hab wie wild im Internet recherchiert – nach dem richtigen Rezept und nach Insider Tipps. Als ich dachte ich bin gut vorbereitet, machte ich mich an die Arbeit. Ich hab mir für das Rezept von LECKER.DE entschieden. Ich spar mir jetzt die ganzen Details. Zum Schluss hatte ich jedenfalls keine schönen Macarons mit „Füßchen“, sondern platte, runzelige Häufchen, die nicht mehr vom Backpapier runter wollten. Also, ab damit in den Müll!

Das ließ ich natürlich nicht auf mir sitzen und probierte es am nächsten Tag gleich noch mal. Diesmal mit einem Rezept von CHEFKOCH.DE. Dort stand „mit Gelinggarantie“. Na, wenn das so ist! Ich hab also wieder Mandeln gemahlen und gesiebt. Ein Ei getrennt und zu Eischnee geschlagen. Etwas grüne Pulverlebensmittelfarbe dazu und die Mandeln untergemischt. Da ich nicht die passende Lochtülle hatte, hab ich einen Gefrierbeutel genommen, eine Ecke abgeschnitten und die Masse auf das Blech gespritzt. Wurde zwar nicht so super perfekt, aber besser als beim letzen Mal. Ich hab die Kleckse dann 15 Minuten trocknen lassen und dann bei 130 C Ober- Unterhitze gebacken. Siehe da! Sie hatten Füße und ließen sich nach dem abkühlen ganz leicht vom Backpapier lösen. Allerdings hab ich das Ganze dann mit der Ganach versaut! Die war leider noch nicht kühl genug und deshalb einfach zu flüssig.

Aber aller guten Dinge sind drei! Ich versuch es weiter!